Motor Massacre

Ein Review von amigafan.de: Nein, Motor Massacre ist kein Rennspiel aus der Vogelperspektive wie man es schon oft gesehen hat. Das Spiel aus dem Jahr 1988 für den Amiga 500 von Gremlin Software ist eher eine Mischung aus Shooter, Survival und “Destruction Derby”.
Story: In der Zukunft ist die Erde nicht mehr das was Sie einmal war. Der Spieler übernimmt einen “Mad Max” Verschnitt samt schlagkräftigem Killer-Auto, welcher zum Ziel hat, Dr. A. Noid zu finden und unschädlich zu machen, ist dieser doch für einen Nahrungsersatz namens “Slu” verantwortlich, welcher Menschen regelrecht zu Mutanten werden lässt. Durch drei Städte kämpfen wir uns dabei durch Straßen und zu Fuß durch diverse Gebäude.
Allerdings will auch das eigene Überleben , sowie das unseres Autos gesichert sein. So müssen unterwegs immer wieder Vorräte gefunden und geplündert werden, will man nicht im wahrsten Sinne des Wortes auf der Strecke bleiben. Am Steuer unseres taktischen Fahrzeugs (ATV) sind die Straßen der Stadt voller Gefahren: Ölteppiche, Geschütztürme, Landminen und feindliche Autos, gehören zum Alltag. In Gebäuden finden sich allen voran Lebensmittel, Munition, Medipacks aber auch mal eine bessere Waffe.
Sollte man beim suchen Pech haben, kann man aber auch gefundenes, gegen benötigten Kraftstoff, Waffen, Munition und Reparaturen an dem schnell ramponierten ATV, an einer Tankstelle eintauschen. Allerdings sind die Gebäude voller schleimiger Mutanten…Gut wen man stets bewaffnet ist und die Mutanten nur durch ihre schiere Überzahl gefährlich werden. Bevor man eine Stadt verlassen kann, ist ein Pass für die Arena zu finden. Dort müssen wir an einem Destruction Derby teilnehmen. Unser ATV verwandelt sich dann in ein Ram-Car. Dieser ist kleiner und wendiger. In diesem Wettbewerb sind keine Schusswaffen erlaubt – die einzige Möglichkeit, den Feinden beizukommen ist diese mittels rammen zu vernichten. In der zweiten Stadt wird alles etwas schwieriger, bevor man dann in der letzten sich dem Kampf, mit dem verrückten Arzt stellen muss.
Fazit: Im Grunde macht man in “Motor Massacre” stets das selbe, allerdings gehört es dabei zu derart Spielen, welche gleich zwei Kernelemente: Survival & Shooter gut miteinander zu kombinieren vermag. Eine Speicherfunktion ist zum Glück vorhanden, da das Spiel spätestens ab der 2. Stadt stark im Schwierigkeitsgrad anzieht. Allein der Zahn der Zeit, hat an dem Spiel auf technischer Seite genagt. Dieses Spiel sollte man deshalb nur unter Original OCS Konfigurationen spielen, da es auf schnelleren Amigas oder Emulationen sonst zu schnell ist, zu Grafikfehlern und Abstürzen neigt.

Gremlin Graphics Software Limited

WinUAE – Config : A500-1.3

Action, 1988

englisch

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