Denise

Denise ist ein zyklusgenauer, plattformunabhängiger Emulator für den Commodore 64 (C64) und den Commodore Amiga (A1000, A500, A500+ sowie A600). Entwickelt von PiCiJi, liegt der Fokus des Projekts auf extremer Hardware-Präzision und sauberem Code statt reiner Ausführungsgeschwindigkeit. Taktzyklen, Custom-Chips und Timing-Besonderheiten der Original-Hardware werden exakt nachgebildet. Neuerungen in der Version 2.9:

  • Shader: koko-aio is the preferred shader in Denise for C64/Amiga
    • Quick access: Presentation -> Shader -> Star Icon
    • shader integration of dynamic lighting for loading and power LEDs by Antonio and providing images by Forum64 community
    • displays a floppy with dynamic LED next to the monitor, if set: Image geometry -> Scaling -> Window
  • Shader: parameters are now clearly displayed in a scrollable list and are modified in an overlay
  • C64 Studio: add binary monitor (compatible with VICE) for debugger integration, in e.g. C64 Studio
  • C64: add libresidfp (by Leandro)
  • C64: support for Trilogic Expert and Prophet64 was added by ClausS
  • C64: add options to disable Sprite collisions
  • C64: add Disk Demon speeder for 1541
  • C64: USBSID-PICO library was updated by LouD
  • macOS: improve UI widget positioning, fix input problems when switching between apps
  • Warp: add Fast Forward with adjustable speed, Shaders are no longer suppressed during warp (can be deactivated)
  • creation of blank disks, tapes, Flash, SRAM, EEPROM is now directly integrated into the corresponding UI
  • repo has moved to GitHub

en störende Windows-Warntöne erzeugen.

* Die KS-ROM-Auswahl unterstützt das Laden und Verschieben von ausführbaren Dateien von Hunk und m68k elf.

Wichtigste Funktionen von Denise
• Zyklusgenaue Emulation: Exakte Nachbildung der Chipsätze (OCS und ECS) sowie des Timings für maximale Kompatibilität.
• Moderne Shaders & Grafikeffekte: Umfassende Unterstützung von RetroArch SLANG- und CRT-Shadern (z. B. koko-aio) inklusive dynamischer Beleuchtung für Lade- und Power-LEDs direkt neben dem virtuellen Monitor.
• Gegen Eingabeverzögerungen: Integrierte RunAhead- und Rewind-Funktionen eliminieren spürbaren Input-Lag.
• Optimale Display-Anpassung: Native Unterstützung von G-Sync, FreeSync und variablen Bildwiederholraten (VRR) für eine absolut flüssige, ruckelfreie 50Hz-Wiedergabe.
• Hardware-Erweiterungen: Emulation von Festplatten (auch mit mehr als 4 GB Kapazität), dynamischen Harddisk-Images (VHD/HDF) sowie originalgetreuen Laufwerksgeräuschen.
• Cross-Plattform: Läuft nativ unter Windows (7 und höher), Linux, BSD und macOS (sowohl Intel- als auch ARM-Architektur). Die Programmoberfläche bietet direkt einstellbare deutsche Menüs und Tastaturlayouts.

Erste Schritte & Einrichtung
1. Laden Sie die aktuelle Programmversion (z. B. Denise 2.9) direkt aus dem Denise SourceForge Repository herunter.
2. Entpacken Sie das Archiv und starten Sie die ausführbare Datei (Denise.exe unter Windows bzw. die entsprechende Binärdatei für Linux/macOS). Eine Installation ist nicht notwendig.
3. Für die Amiga-Emulation müssen Sie eigene Kickstart-ROM-Dateien (wie Version 1.3 oder 2.04) bereitstellen. Spiele und Software lassen sich als ADF- oder HDF-Dateien bequem per Drag-and-Drop in das Fenster ziehen oder über das Menü einbinden.
4. Controller, Mäuse oder Tastatur-Layouts können direkt unter den Steuerungseinstellungen (z. B. C64 Konfiguration / Amiga Konfiguration) zugewiesen werden.

Schreibe einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit * markiert.

Beitragskommentare